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So hat das Kuhberg-Echo angefangen...


Schon vor der Gründung beteiligten die Frauen der Gundelsheimer SG-Fußballer beim Umzug am Faschingsdienstag. 1981 gingen die Damen als Geister, im Jahr 1982 stellten sie Hexen dar, 1983 Geier und 1984 verkleideten sich die Fußballfrauen als Mitglieder eines Altenheims.

Ursprung der Guggenmusik Gründung ist ebenfalls der Gundelsheimer Fasching. Im Jahre 1983 war hier in Gundelsheim beim Karneval eine Guggenmusik aus der Rotkreuz (CH) mit dabei. Beim Rosenmontagsball in der SG-Halle brachten die eidgenössischen Musikerinnen und Musiker den Saal zum Überkochen. Am darauffolgenden Fastnachtsdienstag sorgten die Gäste aus der Schweiz nochmals für eine Riesenstimmung.
Unsere Fußballerdamen waren von diesem Musikstil und den tollen Kostümen begeistert. In manchen Hinterkopf entstand der Gedanke, so etwas doch auch zu probieren.

Doch zunächst liefen die Vorbereitungen für die Teilnahme als Fußgruppe beim GCV-Jubiläumsumzug 1984. Ebenfalls bei dieser Veranstaltung waren wieder Schweizer Guggenmusiken anwesend und unterhielten die vielen Narren. Die stillen Gedanken wurden von den Damen dennoch laut geäußert und im Sommer 1984 wurde mit den Proben begonnen. Quotenregelung war bei der Gugge-Musik bereits bei der Gründung "in", denn von Anfang an wurden die (Ehe)-Männer ins Geschehen mit einbezogen. Von ihren Frauen manches Mal gedrängt, mußten auch sie im stillen Kämmerlein die Tonleiter rauf und runter spielen. Manch einem blieb dabei schon mal kräftig die Puste weg...

Den Guggenmusk-Express so richtig ins Rollen brachte Karin Lochmahr, die den Heinsheimer Karl-Heinz Grauf als Dirigenten gewinnen konnte. Nachdem die Gründung erfolgt war und mit Karl-Heinz Grauf auch den richtigen musikalischen Leiter gefunden war, mußten die passenden Instrumente organisiert werden. Mit ein paar alten Trompeten, die wohl jedem Antiquitätenhändler das Herz höher schlagen lassen und den Musikinstrumenten des ehemaligen GCV-Spielmannszug war auch diese Hürde genommen. Nun galt es für die Musiker und Musikerinnen die Musiknoten entsprechend umzuschreiben, denn das Notenlesen beherrschten nur ein paar Wenige. Jetzt konnte endlich ans Proben gegangen werden. Der Dirigent versuchte tatsächlich, den Mitgliedern das Spielen mit Musikinstrumenten beizubringen. Und bald schon waren die ersten Erfolge zu verzeichnen. Die Fußballerfrauen, die inzwischen zu Guggenmusikerinnen geworden waren, entwarfen dann im Herbst 1984 auch das erste Kostüm. Auch bei der Namengebung wurde das Ensemble schnell fündig: Die Gundelsheimer Guggenmusik benannte sich in Anlehnung an den Gundelsheimer Kuhberg fortan "Kuhberecho". Ein ersten offiziellen Auftritt hatten diese neue Musikformation bei den Prunksitzungen der Fachingskampagne 84/85. Die Reaktionen bei diesem Auftritten waren sehr unterschiedlich: Manche tanzten und sangen ganz spontan mit, andere wunderten sich über die Kostüme und die Gesichtsbemalung und wieder andere hielten sich die Ohren zu weil es zu laut war.

Letztendlich kann aber von erfolgreichen Auftritten und einer bis heute währenden Bereicherung für das Gundelsheimer Faschingstreiben gesprochen werden.

Seit 1987 ist das Kuhbergecho auch ein Begriff im Ausland, denn in diesem Jahr begann die internationale Tournee der Musiktruppe mit einem Auftritt beim Guggenmusik-Treffen in Uznach (CH). Es folgten Auftritte beim im schweizerischen Erstfeld (1988 und 1993), Reichenburg (1990), Thalwil (1991) und beim Jubiläum in Ernetschwil im Jahre 1994. 1993 und 1995 nahm das "Kuhbergecho beim Fasching in Chalon In Frankreich teil. 1994 war Besancon (F) das Ziel.
Von einer dieser Auslandstourneen brachte die Guggenmusik den Schlachtruf "Kubergecho muh, muh, muh !" mit. Neben der Teilnahme bei den Umzügen im Unterländer Raum blies das "Kuhbergecho" in der Hans-Martin-Schleyer-Halle beim Stuttgarter Sechstagerennen 1992 und 1993 den Radfahrern kräftig den Marsch .....

And the Kuhbergecho is rolling on...



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